Auf der letzten Rille zum Finale
Event-Datum:
Montag, 17 März, 2025
Der Vorsprung von Franziska Preuß im Rennen um den Gesamt-Weltcup ist auf der Pokljuka geschrumpft.
Pokljuka. Die winterlich gewordene Hochebene Pokljuka verließ Franziska Preuß mit einer wichtigen Erkenntnis im Gepäck. „Noch habe ich den kleinen Vorteil“, sagte die Biathletin, nachdem ihr Punktepolster auf die Französin Lou Jeanmonnot geschmolzen war. Wer die Große Kristallkugel gewinnt, entscheidet sich beim Weltcup-Finale am Holmenkollen, in Sprint, Verfolgung und Massenstart. Jeder Sieg bringt 90 Punkte.
Nach dem Massenstart am Samstag trennen Preuß, die Fünfte wurde, und Siegerin Jeanmonnot nur noch 20 Punkte. „Wir laufen beide eine supergute Saison, und egal wie es ausgeht, können wir stolz darauf sein, was wir geschafft haben“, sagte Preuß. Wohl wahr, mit einem WM-Titel, zwei Weltcupsiegen und insgesamt elf Podestplätzen absolviert Preuß die beste Saison ihrer Karriere. Jeanmonnot feierte am Samstag ihren siebten Saisonsieg.
Preuß gratulierte ihr im Zielraum, vorwerfen könne sie sich selbst „nicht viel“, auch wenn sie sich über ihren Fehler beim letzten Schießen, der ihr wohl den Sprung auf das Podest verwehrt hatte, ein „bisschen“ ärgerte. Zu lange darf sie sich damit jedoch nicht aufhalten, es galt, schnell die letzten Reserven für den Showdown in Norwegen zu sammeln. Schon vor den Mixed-Staffeln am Sonntag reiste Preuß daher nach Hause. Auch Jeanmonnot trat nicht an.
Die deutsche Mixedstaffel landete beim Sieg der Schweden auf Platz sechs. Die Ulmerin Julia Tannheimer ärgerte sich zwar, dass sie zwei Nachlader gebraucht hatte, lieferte aber nach ihrem verpatzten Einzel (71.) einen überaus couragierten Auftritt. Sie blieb an der Spitzen dran und übergab als Vierte an Schneider, die das aber nicht halten konnte. Riethmüller und Nawrath trafen zwar alle zehn Schüsse, konnten aber nichts mehr aufholen. Zuvor waren Selina Grotian und Justus Strelow im Single-Mixed-Rennen ebenfalls Sechste geworden. „Es war frustrierend“, sagte Strelow, der auf seiner letzten Runde noch von Platz zwei nach dem Schießen durchgereicht wurde.
Quelle: SWP.de/sid
Pokljuka. Die winterlich gewordene Hochebene Pokljuka verließ Franziska Preuß mit einer wichtigen Erkenntnis im Gepäck. „Noch habe ich den kleinen Vorteil“, sagte die Biathletin, nachdem ihr Punktepolster auf die Französin Lou Jeanmonnot geschmolzen war. Wer die Große Kristallkugel gewinnt, entscheidet sich beim Weltcup-Finale am Holmenkollen, in Sprint, Verfolgung und Massenstart. Jeder Sieg bringt 90 Punkte.
Nach dem Massenstart am Samstag trennen Preuß, die Fünfte wurde, und Siegerin Jeanmonnot nur noch 20 Punkte. „Wir laufen beide eine supergute Saison, und egal wie es ausgeht, können wir stolz darauf sein, was wir geschafft haben“, sagte Preuß. Wohl wahr, mit einem WM-Titel, zwei Weltcupsiegen und insgesamt elf Podestplätzen absolviert Preuß die beste Saison ihrer Karriere. Jeanmonnot feierte am Samstag ihren siebten Saisonsieg.
Preuß gratulierte ihr im Zielraum, vorwerfen könne sie sich selbst „nicht viel“, auch wenn sie sich über ihren Fehler beim letzten Schießen, der ihr wohl den Sprung auf das Podest verwehrt hatte, ein „bisschen“ ärgerte. Zu lange darf sie sich damit jedoch nicht aufhalten, es galt, schnell die letzten Reserven für den Showdown in Norwegen zu sammeln. Schon vor den Mixed-Staffeln am Sonntag reiste Preuß daher nach Hause. Auch Jeanmonnot trat nicht an.
Die deutsche Mixedstaffel landete beim Sieg der Schweden auf Platz sechs. Die Ulmerin Julia Tannheimer ärgerte sich zwar, dass sie zwei Nachlader gebraucht hatte, lieferte aber nach ihrem verpatzten Einzel (71.) einen überaus couragierten Auftritt. Sie blieb an der Spitzen dran und übergab als Vierte an Schneider, die das aber nicht halten konnte. Riethmüller und Nawrath trafen zwar alle zehn Schüsse, konnten aber nichts mehr aufholen. Zuvor waren Selina Grotian und Justus Strelow im Single-Mixed-Rennen ebenfalls Sechste geworden. „Es war frustrierend“, sagte Strelow, der auf seiner letzten Runde noch von Platz zwei nach dem Schießen durchgereicht wurde.
Quelle: SWP.de/sid